Es war zu verlockend zuzuschauen, wie einer nach dem anderen hier
schwimmen ging. Also: Badehose an und ab ins kalte Meer! Dann ging es
frisch geduscht weiter in den Norden, immer dem Wild Atlantic Way
folgend. In Ballybunion gab es eine Frühstückspause mit Blick auf den
tollen Sandstrand. Auch hier wirkte Marconi. Aufgrund
seiner Lage an der Westküste spielte Irland eine Schlüsselrolle in
Marconis bahnbrechenden Bemühungen, Schiff-zu-Land- und transatlantische
Nachrichten zu senden. 1914 wurde in Ballybunion eine Marconi-Telegrafenstation eingerichtet und während des Ersten Weltkriegs eingesetzt. Im
März 1919 wurde die erste Marconi-Telefonsendung von der
Ballybunion-Station unter Verwendung des Rufzeichens Yankee X-ray Quebec
(oder YXQ) gesendet. Es wurde auf der anderen Seite des Atlantiks in Nova Scotia (Chelmsford und Louisburg, Cape Breton) empfangen.
Mittwoch, 28. September 2022
2022-09-28 Fenit - Kilkee
Weiter
geht's zum Shannon, Irlands längsten Fluss. Dort erreichten wir gerade
noch die Fähre und sparen uns so den Umweg über Limerick. Eine kurze
Wasch- und Mittagspause und wir erreichten unser Ziel in Kilkee am
Strand. Leider wurden wir dort Zeuge eines traurigen Unglücks, an dem
wir gerade noch etwas zu knacken haben.
Morgen geht's weiter, hier beginnen nun langsam die Steilklippen, die an den
Cliffs of Moher als
höchste Steilklippen Europas
mit 214 m ihren Höhepunkt erreichen.
Morgengrauen. Die ersten Damen gehen schwimmen ...
Waschpause
Dienstag, 27. September 2022
2022-09-27 Muckross - Fenit
Ein regnerischer Tag. Trotzdem wanderten wir am Muckross Lake
entlang zum "Meeting of the Waters", einen Zusammenfluss mehrerer
Flüsse. Am Nachmittag regnete es immer noch - Muckross House & Abbey
fallen so leider aus.
Die Wetter-App sagt: Sonne am Meer, also den Ring
of Kerry weiter bis zur See! Wir steuerten Fenit an, hier erwartete uns
ein Sturm. Und Regen. App gelöscht.
Wir versuchten auf dem
Pier im Hafen von Fenit zu Parken, aber der Sturm ist zu heftig und wir
zogen uns an den Strand zurück. Das WoMo wackelte wie ein Schiff auf
hoher See.
Der heilige Brendan wurde wahrscheinlich um 484 in unmittelbarer Nähe des heutigen Hafens von Fenit geboren und wird durch ein großes Bronzedenkmal im Hafengebiet geehrt. Es wurde vermutet, dass Brendan vor Kolumbus nach Amerika kam, aber dies wurde nicht bewiesen.
Wir Weicheier ... gerade gingen hier ein paar Damen noch schwimmen ...
Das war es für heute, bis morgen!Immer noch am Muckross Lake
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